Seniorenzentrum Martha-Maria Wüstenrot

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Klimaanpassung im Seniorenzentrum Nürnberg: Bestandsaufnahme hat begonnen

  • Diakoniewerk
  • 17.08.2026

Wie schützt man ein Seniorenzentrum gegen Hitze? Im unserem Seniorenzentrum Nürnberg wird dafür ein Klimaanpassungskonzept entwickelt.

Für unser Seniorenzentrum Martha-Maria Nürnberg wird ein Klimaanpassungskonzept erstellt. Dafür erhält Martha-Maria eine Förderung vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen des Programms „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ (AnpaSo).

Projektstart war im April. DieFachunternehmenwurdenbeauftragtund haben die Arbeit aufgenommen. Am 12. August fand eine erste Begehung statt.

Vom Keller bis zum Dachboden

Im Rahmen der Begehung waren von dem beauftragten Unternehmen Birgit Georgi-Haake und die Architektin Monika Diefenbach vor Ort, um das Seniorenzentrum Martha-Maria Nürnberg innen und außen in Augenschein zu nehmen. Einrichtungsleiter Bertram Neumann führte die Expertinnen durch die Häuser 1 und 2 – jeweils vom Dachboden bis in den Keller. In jedem Stockwerk wurden exemplarisch Wohnungen und Zimmer untersucht; zudem entstand eine erste Fotodokumentation.

Hilfreiche Maßnahmen

Viele bereits vorhandene Lösungen wurden ausdrücklich gelobt. Darüber hinaus konnten weitere Möglichkeiten der Klimaanpassung identifiziert werden, die nun im weiteren Verlauf geprüft und bewertet werden. Sowohl mit Mitarbeitenden als auch mit Bewohnerinnen und Bewohnern wurden Gespräche zum Umgang mit Hitze geführt. Die vorhandenen Hitzeschutzpläne sowie die Nutzung von Kühltüchern und ähnlichen Maßnahmen wurden als besonders hilfreich bewertet und werden regelmäßig angewendet. Ergänzend wurden individuelle, pragmatische Lösungen besprochen.

Pragmatische Lösungen

Ein Beispiel betrifft die eigenständige Organisation eines Bewohners/einer Bewohnerin: Eine Bewohnerin übernimmt die Rolle der „Lüftungsbeauftragten“ und sorgt dafür, dass nachts das Öffnen und morgens das Schließen der Fenster im Treppenhaus und im Flur erfolgt. Diese Lösung wurde dokumentiert. Im weiteren Projektverlauf wird geprüft, ob sich daraus standardisierte Abläufe entwickeln lassen oder ob die Ergebnisse durch die Anpassung bestehender Verfahrensanweisungen übertragen werden können.

Im Anschluss an die Begehung wurden die noch offenen Punkte mit den weiteren Mitgliedern der Projektgruppe geklärt.

Als nächster Schritt ist die umfassende und strukturierte Einbindung der Mitarbeitenden, der Bewohnerinnen und Bewohner sowie von Dritten geplant.

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